Aktionen im Jahr 2017

Fahrradgruppe des Bürger-Treff wächst weiter

 

Die auf neun Teilnehmer angewachsene Fahrradgruppe – 3 Damen und 6 Herren - starteten, wie jeden Donnerstag um 10:00 Uhr auf ihren E-Bikes zur wöchentlichen Radtour.  Auf schönen Radwegen, über Hausen, vorbei am grünen Heiner und Weilimdorf sowie der JVA Stuttgart Stammheim erreichten wir unser Ziel, den 1988 durch die Deutsche Bahn AG als Ausgleichsmaßnahme errichteten Garten der Triangulation in Stammheim.

Die Triangulation stellt einen Teil des historischen Dreiecksnetzes der württembergischen Landesvermessung dar, die u.a. für die zuverlässige Sicherung der Eigentumsgrenzen durchgeführt wurde und zur Beschaffung einheitlicher Besteuerungsgrundlagen.

Nach einer Trink- und Gesprächspause im Trölsch in Münchingen ging es bei weiterhin herrlichem Fahrradwetter zurück nach Gerlingen, wo wir nach 34 Kilometern einen schönen, dreistündigen Radausflug abschlossen. HJS

Tageswanderung zur Burg Teck am 6. Juli 2017

S21 Baustellenbesichtigung Fildertunnel am 2. Juli

 Vortrag über zum Thema  Einblicke in die Palliativmedizin und Hospizarbeit   Im Bürger –Treff e.V.

Die“ AKTIVEN FRAUEN“ hatten großes Interesse sich über Palliativmedizin und Hospizarbeit zu informieren. Dazu luden sie die Physiotherapeutin und Palliativ Care Fachkraft  Frau Sales Prado mit Physiotherapie Praxis Schwerpunkt Pädiatrie in Gerlingen ein.

Die Vorstellungen über diese Arbeit als nicht betroffener Bürger sind sehr unterschiedlich, deshalb waren wir sehr gespannt auf den folgenden Vortrag.

Nach der Begrüßung und ihrer Vorstellung gab Frau Sales Prado den Denkanstoß, dass in der Hospizarbeit, bei Palliativmedizin und der Pflege von Angehörigen die Achtsamkeit mit sich selbst nicht vernachlässigt werden sollte.

„Nach sich selbst zu schauen, es sich selbst gut gehen zu lassen und eigene Grenzen zu erkennen. Dies ist ganz besonders wichtig wenn man Angehörige betreut; einfach um selbst die Betreuung leisten zu können“. Diese Anmerkung entlockte den Anwesenden ein Raunen, Kopfnicken und Zustimmung.

Anschließend bekam jede Anwesende ein kleines Blatt Papier zugeteilt auf das persönliche Fragen und Vorstellungen zu Palliativmedizin und Hospizarbeit geschrieben werden konnten. Die unterschiedlichsten Fragen wurden für die Anwesenden informativ und fachlich beantwortet.

Hervorhebend ist zu bemerken, dass es vor allem um Würde in der Situation der Krankheit des Betroffenen und der Angehörigen geht. Ein Ablehnen oder Annehmen der Behandlung, der Therapie mit dem Betroffenen und den Angehörigen besprochen werden und immer wieder neu überprüft werden sollte. Wissen über die verschiedenen medizinischen Möglichkeiten und Angebote zur Unterstützung kann die Angst verringern und neue Möglichkeiten der Bewältigung können entstehen.

In der Palliativmedizin tätige Ärzte sind besonders dafür ausgebildet Symptome wie Schmerzen  am Ende des Lebens zu lindern.

Wichtig zu erfahren war, dass bevor medizinische Maßnahmen wie eine PEG (Magensonde) durchgeführt werden bei Unklarheiten immer auch die Möglichkeit  einer ethischen Fallbesprechung besteht um den Willen des Betroffenen zu definieren. Das gilt im Krankenhaus wie im Seniorenheim.

Die Vorteile einer Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht wurden erläutert und besprochen. Die Gesellschaft ist dabei sich zu verändern. Die Menschen leben länger, die Familienstruktur hat sich geändert. Es ist  ratsam  Kinder, Verwandte, evtl. enge Freunde früh mit einzubeziehen um  Wünsche und Gedanken im Hinblick auf die Versorgung im Krankheitsfall und die individuelle Bestattung zu besprechen.

Eine kleine Botschaft ging auch an die Stadt Gerlingen, dass es unserer Stadt angemessen und sicher kein Problem wäre die Aufbahrungsräume neben der evangelischen Kirche dem Anlass entsprechend zu gestalten (etwas schöner, eben weil wir uns dort von unseren Verstorbenen verabschieden). Bis hierher war es mucksmäuschenstill, alle hörten gebannt zu, jetzt reichte Frau Sales Prado eine Schale mit Aprikosen in die Runde, jede Teilnehmerin sollte sich eine Aprikose aussuchen und ganz genau anschauen. Sich ihre Aprikose durch Form, durch das Gefühl, berühren, Geruch,… einprägen. Dann wurden alle Aprikosen wieder eingesammelt, in die Schale gelegt, danach aber sollte jede Anwesende wieder „seine Aprikose herausfinden“! das war nun ein sehr schweres Unterfangen, Fazit daraus: Der Mensch hat Räume seinen Weg zu gehen, Formen mich zu verstehen, und durch die Krise Neues zu sehen. Wir alle sind Menschen und doch eben auch individuell in unseren Wünschen und Vorstellungen.

Die Menschen nehmen wie sie sind, im Hospiz nach individueller Diagnose vielleicht vorübergehend, immer wieder, nur kurze Zeit bis zum Ende.

Den Menschen das Gefühl des Lebens bewahren, durch Erlebnisse in dieser schweren Zeit der Krankheit, vielleicht für einen Herren ein Glas Bier am Abend das ihn unheimlich glücklich macht, oder das Gläschen Wein für eine Genießerin.. Ein Kind hat vielleicht den Wunsch noch mal was Tolles zu erleben, im Freien schlafen, wenn es vertretbar ist darf es das sein, Wie wunderbar! Das heißgeliebte Haustier darf auch ans Bett seines Herrchens oder Frauchens …

Ein wichtiger Teil in der Hospizarbeit sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter/Innen. Sie entlasten Familien in vielfältiger Art und Weise. Mit Gesprächen, Dasein und Zuhören, mit Geschwisterkindern  ins Schwimmbad gehen und Vieles mehr.

Mit einer Spende für das Hospiz Leonberg und einem bunten Rosenstrauß verabschiedeten wir uns mit einem herzlichen Dankeschön von Frau Sales Prado.

FAHRRADGRUPPE DES BÜRGER-TREFF e.V.

       Die Fahrradgruppe, 2 Damen und 6 Herren trafen sich am 11.05.17 vorm alten Rathaus zur 2.Tour. Günter Schmitz, der die Tour vorschlug, führte das Team um 10:00Uhr, teils mit Unterstützung (E-Bike) aber auch ganz herkömmlich vom Bürger-Treff nach Stgt.- Zuffenhausen.  Die Strecke führte Richtung Breitwiesen, Bergheim, Wolfbusch, Lindental, Föhrich, Feuerbach zur Schlotwiese in Zuffenhausen. Dort gönnten wir uns  den obligatorischen Einkehrschwung. Nach einer Verschnauf- und Getränkepause schwangen wir uns gestärkt wieder auf die Drahtesel.  Wir radelten weiter nach Korntal zum Grünen Heiner. Von dort aus führte uns die Tour  nach Ditzingen und  zur Tonmühle. Nach der Überquerung der B295 unterfuhren wir die A81 in Richtung Hundeverein Gerlingen.
Am Hundeverein nach ca. 2 ½ Stunden  -28 km Fahrstrecke  angekommen
, bedankten wir uns bei Günter für die hervorragende  Durchführung unserer Tour. Wir verabschiedeten uns bis zum kommenden Radel- Donnerstag.
Heinz Henke

Wandertag Schorndorf - Remstal-Höhenweg - Winterbach am 4. Mai 2017

BAUSTELLENBESICHTIGUNG  AM 03.05. 2017 DER AKTIVEN FRAUEN ,TRÄUBLE AREAL BÜRGER-TREFF „ WOHNZIMMER“

Treffpunkt 10:00 Uhr Baustelle Träuble Areal. 10 Min. zuvor kam die Sonne zum Vorschein, nachdem es vorher noch geregnet hatte! Mit guter Laune trudelten die Damen nacheinander ein. Frau Architektin Grob mit Partner und einer großen dicken Rolle mit Plänen unter dem Arm begrüßte uns herzlichst vor dem Postamt gegenüber der Baustelle. Von dort aus ging die Gruppe zur Baugrube, worüber im Vorfeld heftig gelästert wurde „was es dort wohl zu sehen gäbe?!“ Wir hatten natürlich erst mal eine große regennasse Baugrube vor Augen. Dann legte Frau Grob los, erzählte dass der Aushub und  die Sicherung abgeschlossen sind, die ganze Baufläche so groß ist wie ein Fußballfeld, und dass schon 1 Million Euro verbaut worden sind! Zeigte die LKW Zufahrt, diese wird aus Lärmschutzgründen ein gehaust .Wir erfuhren auch warum  wir an den Baugrubenwänden Holzverschalungen sehen ( sie werden wieder abgebaut) die Betonstützmauern bleiben,  Plastikplanen, sie sind  ganz einfach angebracht, damit der Regen die Erde nicht aufweicht und alles ins Rutschen kommen könnte. Zu diesem Zeitpunkt waren wir schon über diese Informationen beeindruckt. Frau Grob erzählte weiter, dass bereits in  2-3 Wochen  die Kräne aufgebaut werden. Drei Teams mit je 15 Arbeitern also  = 45 Arbeiter, entsprechend der Standorte Fundamente errichten auf denen die Kräne dann sicher stehen und die Lasten verteilen können.

Frau Grob rollte nun ihre großen Rollen mit den Plänen aus, um uns darauf, und in der Baugrube zu zeigen, wo Tiefgaragen, Läden, Wohnungen, Parkplätze erstellt werden. Sehr spannend waren die Ausführungen, über die Außengestaltung, um Einblicke in die Grünflächengestaltung zu bekommen. Der  Innenhof soll viel Grün- und Wasserflächen, und diverse Zugänge bekommen. Viele Fragen kamen zur Barrierefreiheit. Sehr deutlich hat Frau Grob erläutert wie das Denkmal geschützte  Fachwerkhaus integriert werden kann, und dass es ein durchaus interessantes Innenleben hat und sicher ein Schmuckstück wird.

Erfreulich wurden sehr viele Fragen  betreffs  unseres neuen „ Wohnzimmer“ gestellt. Wir haben nachher zwei Ausblicke, einmal in die Stadt, der alten Post (Verkehr) zweitens zum ruhigen Innenhof. Den Ausblick von der Terrasse des BT wird auf den neuen Platz, Richtung Café und Geschäfte gehen.

Nun liegt es an ihnen,  spätestens 2019 einmal einen Blick aus dem Fenster des  „Wohnzimmer“ heraus auf die Flächen zu werfen, kommen sie einfach mal herein!

Von all diesen Informationen  sehr beeindruckt liefen wir zum Café bei Bauer Müller, um uns dort die köstlichen Kuchen schmecken zu lassen.

Silvia Henke

Literarische Matinee am 30. April 2017

Der Bürger-Treff und der Treffpunkt Gehenbühl luden am 30.04.2017 zu einer literarischen Matinee in das Alte Rathaus ein. Unter dem Motto
           „Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün“
präsentierte das Literaturteam ein abwechslungsreiches Programm.
Das herrliche Frühlingswetter und die farbenfrohe  Dekoration trugen dazu bei, dass der Sonntagvormittag zu einem besonderen Erlebnis wurde. Vera Jung, Hanni Kock, sowie Dagmar und Manfred Zühlsdorff sind begeisterte Leser und geben ihre Freude an der Literatur gern weiter. Ihnen ist es auch diesmal gelungen, das Publikum mit ihrer Textauswahl auf das Beste zu unterhalten. Es durfte gelacht werden, als ein schwäbischer Kehrwöchner von seiner Hassliebe zu einer Birke erzählte. Frühlingsgedichte wechselten sich mit amüsanten Kurzgeschichten ab, die immer auch einen nachdenklichen Kern enthielten. Und 500 Jahre nach dem legendären Thesenanschlag Martin Luthers brachte uns Elke Heidenreich den großen Reformator menschlich näher. Wer Stammgast bei der Matinee ist, weiß, dass Literatur und Musik sich harmonisch ergänzen. Frau Schweizer stimmte am Klavier bekannte Frühlingslieder an und Frau Kock unterstützte mit ihrer hellen, klaren Stimme den Bürger-Treff-Chor.
Der lang anhaltende Schlussapplaus zeigte allen Aktiven, dass sie den Geschmack des Publikums getroffen hatten. Auf jeden Fall haben sie Interesse geweckt, die Herbstmatinee im Treffpunkt Gehenbühl in den Terminkalender aufzunehmen.

A. Seifert

Frühjahresausflug zur Zeppelinwerft in Friedrichshafen am 29. März 2017

Der Bürger-Treff auf den Spuren von Graf Zeppelin.

Es war ein herrlicher Frühlingstag als wir unseren Ausflug an den Bodensee starteten.

Hier in der Zeppelinwerft Friedrichshafen ging das Programm gleich los mit der Werftbesichtigung im Hangar. Diese Halle mit einer Länge von 110 Metern, einer Breite von 69 Metern und einer Höhe von 34 Metern zählt zu den größten freitragenden Hallen Süddeutschlands. Der professionelle Werftführer erklärte uns die Entwicklung und den Bau dieses einzigartigen Fluggerätes.

Die Länge des Zeppelins beträgt 75 m, die max. Breite 19,5 m und die
Höhe 17,4 m. Die Gondel hat 12 bzw. 14 Sitzplätze.

Neben den Rundflügen ist der Zeppelin weltweit im Einsatz für Sondermissionen wie Luftraumüberwachung, Klima- und Atmosphärenforschung und vieles mehr.
 

Nach dieser informationsreichen Führung gab es im Restaurant ein leckeres Mittagessen in gemütlicher Atmosphäre. Einfach lecker!

Nun hatten wir noch Gelegenheit auf der Sonnenterrasse des Lokals hautnah die Starts und Landungen des Zeppelins zu beobachten. Am liebsten wären wir auch zu einem Rundflug gestartet, aber leider waren schon alle Flüge ausgebucht. Müssen wir unbedingt nachholen!

Alle die dabei waren, sind begeistert gewesen und werden sich noch lange daran erinnern.
Hg.

Fasching 2017  unter dem Motto: "Mut zum Hut" 

 
Besonders von der fitten Generation „reich an Jahren“, wurde der Fasching am Dienstag im Bürger-Treff freudig erwartet.

Wenn auch die Beweglichkeit bei manchen nicht mehr so „blitzschnell“ funktioniert sind sie dem Motto gerne nachgekommen. Alle waren mit tollen Hutkreationen erschienen.“ Das Wohnzimmer “des Bürger- Treff hatte eine tolle Faschingsdeko bekommen, Plätze gab es genug und da wo es eng wurde rutschte man zusammen.
Für das leibliche Wohl standen Berliner und Kuchen, sowie Kaffee bereit.
Die heißbegehrten Heringsbrötchen gab es natürlich auch.
Im Handumdrehen war alles verspeist, wegen der hohen Nachfrage hätte es noch viel mehr sein können, Käseteller standen auch noch bereit.
Für Musik war gesorgt, mit guter Laune und reger Unterhaltung  war es ein  gemütlicher Nachmittag.

 

Autorenlesung Hr. Busse am 12.02.2017

Autobiografische Autorenlesung von Herrn Bruno Busse
                               "Wege nach außen - Wege nach innen",   Teil 1.

Über 40 Zuhörer erfreuten sich an den Schilderungen über das 6-Parteienhaus in der Münchhausenstr. 27 in Göttingen, in dessen Mittelpunkt die große 5-Zimmerwohnung der Familie Busse stand. Das schönste Zimmer bewohnte die Großmutter, 3 weitere waren an Studenten vermietet, sodass sich der kleine Bruno, dessen erste Lebensjahre diese Lesung schilderte, häufig ob der drangvollen Enge in sein Zelt auf dem Balkon verkroch. Neben amüsanten Episoden mit seinen Schulkameraden waren seine Begleiter in dieser Zeit eine Schildkröte, in deren Panzer er ein Loch bohrte, um sie vermittels einer durchgefädelten Schnur am Weglaufen zu hindern als auch eine große Kröte, die in dem Regenabfluss wohnte.

Die Schilderung seiner ersten Jahre bis ins Alter von 10 Jahren endete im ersten Teil der Autobiografie mit dem Ende des 2. Weltkrieges und dem Einmarsch der Amerikaner in das fast vollständig vom Krieg verschonte Göttingen.

Die Fortsetzung dieser von Frau Haen musikalisch umrahmten Lesung wird  im Gerlinger Anzeiger rechtzeitig bekanntgegeben. HJS

Aktionen im Jahr 2016

Sommerfest am 4.09.2016

Vernissage Frau Magenau am 14.08.2016

Ausflug zum Schloss Sigmaringen am 16.07.2016.

Bei herrlichem Wetter, machten wir uns auf, zu unseren hohenzollernschen Vorfahren, nach Schloss Sigmaringen.

Mit dem Zug fuhren wir auf romantischer Strecke vom Neckartal ins Donautal. Nach circa 90 Minuten tauchte, - sonnenüberstrahlt - das erhabene, imposante, auf einem Fels ruhende Schloss, auf. Es zog gleich unsere Blicke in Bann! Danach wurde unser Kreislauf - nach längerer Fahrt - wieder mit einem kleinen, aber steilen Anstieg zum Schloss belohnt.

Es erwartete uns eine sehr interessante Begehung durch das Schloss. Dabei erfuhren wir, dass dieser Zweig, der katholische Stamm der Zollern ist. In der Ahnengalerie begegneten uns einige bekannte Persönlichkeiten, die sich um unser Land hervortaten. Der “Alte Fritz” ist von allen wohl noch der Bekannteste. Die Waffenkammer muss man noch herausheben, wobei man dabei ins Sinnieren geraten kann.

Das Schloss selber ist ein durch Brände, Kriege und Plünderungen zum Stückwerk gemausertes, ganz starkes Wahrzeichen unserer Zeit. Natürlich kamen die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz. Die Organisation dieses Ausfluges lag in den bewährten Händen von Karin und Shripard Naik, die sich wieder um unser leibliches Wohl, zu aller Zufriedenheit, annahmen.

Herzlichen Dank!

WV

Der Bürger-Treff auf biblischer Spurensuche bei einem Besuch am 22.06.2016 des
„bibliorama – das bibelmuseum stuttgart“

Mit interessierten Erwartungen  machten wir uns, bei prächtigem Wetter, auf den Weg ins Museum. Am Eingang empfing uns der Museumsführer. Er machte uns auf die liebenswerte Bepflanzung vor dem Haus aufmerksam, die schon einen exotischen Eindruck von der Landschaft, die uns erwartet, hinweisen sollte (Garten Eden).

Dann waren wir auch schon, auf einer Landkarte, inmitten des vorchristlichen Geschehens, zwischen Euphrat und Tigris und um Abraham und Sarah im Gespräch.

Es würde zu weit ausholen, sich mit den damaligen Stammesfehden und den zwischenmenschlichen Beziehungen auseinanderzusetzen. Das Fazit ist ja,
dass sich die Menschheit nicht allzu viel gewandelt hat und dass Salomons Weisheiten heute
noch Bedeutung haben.

Natürlich kommt auch Luther persönlich noch zu Wort. Die Ausstellung ist sehr durchdacht zusammengestellt. Sie bietet auch der Jugend viel Gelegenheit, sich mit moderner Technik, den biblischen Dingen zu nähern. Den Abschluss bildete noch ein harmonischer Kaffeeklatsch.

Vielen Dank den Organisatoren Peter und Ortrud Härle.

WV

Amtsblatt der Stadt Gerlingen vom 23. Juli 2016

Sonderveröffentlichung im 'Gerlinger Anzeiger' am 12.05.2016

                            Was ist der „Bürger-Treff Gerlingen e.V.“?
Vom ehemaligen Freundeskreis "Bürger-Treff" 2009 als Verein mit dem Ziel gegründet, einen Treffpunkt der offenen Begegnung und des bürgerschaftlichen Engagements zu schaffen, an dem Bürger aller Generationen neue Kontakte zwischen Alt und Jung, Alleinstehenden und Familien in jeglicher Lebenslage knüpfen können. Den Mitgliedern soll das Gefühl vermittelt werden, inmitten der Bürgergemeinschaft "daheim" zu sein.
Der Treffpunkt liegt zentral (aktuell im Erdgeschoß des Alten Rathauses), zu Fuß oder mit dem Auto barrierefrei erreichbar und unmittelbar an Öffentliche Verkehrsmittel angebunden.
Der Verein ist Mitglied der ARBES.

Die Lokalität des Bürger-Treffs ist an 5 Tagen der Woche geöffnet und wird ehrenamtlich betrieben.

Jeder Bürger kann kostenlos Mitglied werden, wenn er dessen Ziele unterstützt.
Der Vere
in ist politisch, ethisch und konfessionell neutral.
Der Bürger-Treff bietet viele Aktivitäten zum Mitmachen an. Jedes Mitglied kann mitgestalten und seine Fähigkeiten und Talente aktiv einbringen.

Insbesondere bietet er an:

- Gelegenheit zur zwanglosen Unterhaltung:  Schwätzen, Markttreff,
   gemütliches Zusammensein ohne Zwang zum Konsum angebotener
   Getränke,

- Lernen, Spielen und Gestalten:  Englisch, Gehirnjogging, Schach, Skat,
   
Kartenspiele, Rummikub, Stricken, Geburtstagskarten gestalten,

- Sport und Bewegung:  Gymnastik, Nordic Walking, wöchentlich
   Kurzwanderungen in der näheren Umgebung
, einmal monatlich
   Tageswanderungen
, Tanzen,

- Computer-Beratung &'Hilfe:  Internet, Homepage, Digitalkamera,
   
Bildgestaltung, Handy, Smartphon, Tablet-PC usw.

- Kultur:  Singen, Matinee-Programm mit Gesang und Musik, Vernissage,
   
Ausflüge zum Besuch von Museen, Bibliotheken, Unternehmen und
   sehenswerte Städte in Baden-Württemberg.

- Die „Aktive Frauengruppe“ organisiert weitere Kulturprogramme.

Darüber hinaus veranstaltet der Verein Flohmärkte zur Förderung gemeinnütziger Einrichtungen und unterhält einen ehrenamtlichen Besucherdienst für nicht mehr ausgehfähige Mitglieder.

 

                                                                     zu den Aktivitäten ---->

 
   

 

Besuch im Polizeimuseum Stuttgart

Am 20.04.2016 hat der Bürger-Treff Gerlingen, das Polizeimuseum Stuttgart besucht.

Das Museum wurde am 25.02.2015 eröffnet. Es ist zwar verhältnismäßig klein, birgt aber unendlich viele Informationen, die auf Bildtafeln und in Vitrinen festgehalten sind.

Es befasst sich mit der gesamten Geschichte der Stuttgarter Polizei.
Angefangen von der Monarchie 1848 über die Weimarer Republik und den Nationalsozialismus, bis hin zur Gegenwart.
Es zeigt spektakuläre Verbrechen und ihre Aufklärung aus zwei Jahrhunderten, die Stuttgart erschütterten. So auch Einblicke in die Tatortarbeit und Spurensicherung.
Es umfasst u.a. eine große Falschgeldsammlung, die Geschichte der  RAF und dem Hammermörder. Auch eine komplette Waffenausstellung, historische Uniformen und polizeihistorische Original-Exponate, werden auf über 220 qm vom Polizeihistorischen Verein Stuttgart e.V. präsentiert.

Die Führung erhielten wir aus "erster Hand", von einem ehemaligen Polizeikommissar, der jetzt im Ruhestand ist. Es war spannend von der ersten bis zur letzten Minute.

Organisiert wurde der Besuch, durch die "Ideenschmiede" des Bürger-Treff Gerlingen, von Rosemarie Siegele und Walter Vollmer.
Karin Naik

Rückblick auf die Mitgliederversammlung am 14.4.2016

Die Mitgliederversammlung im Foyer der Stadthalle wurde vom 1.Vorsitzenden Günter Heberling vor 105 Mitgliedern um 17:30 Uhr eröffnet, mit dem Hinweis der fristgerechten Einladung und der Beschlussfähigkeit.

    Von der Stadt Gerlingen konnte die 1.Beigeordnete Frau Koch –Haßdenteufel, sowie Herr Stefan Fritzsche - Amtsleiter für Jugend, Familie und Senioren begrüßt werden.

Frau Koch-Haßdenteufel überbrachte die Grüße von Bürgermeister Georg Brenner und dem Gemeinderat. Sie informierte kurz über das Bauvorhaben Träuble Areal - unsere zukünftige Wirkungsstätte -.

Es folgte der Jahresbericht des 1.Vorsitzenden auf das vergangene Vereinsjahr mit dem Hinweis auf die vielen Aktionen neben dem normalen Programm, wie z.B.: Ausflüge, Stadtbesichtigungen, Museumsbesuche usw., praktisch jeden Monat ein besonderes Highlight.

Interessant die wieder leicht gestiegene Mitgliederzahl auf jetzt 446 Personen.

Über das Träuble Areal wurden alle Mitglieder schriftlich informiert - es gab keinerlei Rückmeldungen, somit konnte das Angebot der Stadt angenommen werden.

In Abwesenheit des Kassiers Herrn Stadler verlas die 2.Vorsitzende Silvia Henke eine Übersicht über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins in 2015.

        Die Kassenprüfer Herr Schneider und Herr Köble hatten keinerlei Beanstandungen bei ihrer Kassenprüfung. Es wurde die Entlastung von Kassier und Vorstand empfohlen, die einstimmig erfolgte.

Die anstehende Vorstandswahl - moderiert von Stefan Fritzsche als Wahlleiter - verlief ohne Probleme, zu der auch keine neuen Kandidaten zur Verfügung standen.

Gewählt wurden einstimmig:

1. Vorsitzender:  Günter Heberling

2. Vorsitzende:    Silvia Henke

     Kassier:          Hans-Jürgen Stadler

     Beisitzer:        Eleonore Rensmeyer

                            Hartmut Rost

Kassenprüfer:      Rolf Schneider

                            Eberhard Köble

Die Tanzgruppe des Bürger-Treffs unter Leitung von Sigrid Matthes führte

2 Volkstänze auf, um auch evtl. Interessenten Geschmack auf eine Teilnahme zu machen.

Heiß erwartet folgte nun die erste Vorstellung der Pläne für unser neues Domizil im Träuble Areal durch die Architektin Katrin Grob. Es handelt sich hierbei um 277 qm für die Räume und 80 qm für den Außenbereich. Frau Grob stand anschließend den Mitgliedern für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

       Alle Mitglieder wurden zum Schluss der Veranstaltung zum gemütlichen Beisammensein in den Bürger-Treff eingeladen und noch auf die Fotoausstellung zum Thema “Tulpen” von Frau Scheurer hingewiesen.

Nachlese zur Matinee im Bürger-Treff

"Die Gedanken sind frei" - So lautete das Motto der literarischen Matinee, zu der der Bürger-Treff und der Treffpunkt Gehenbühl am  3. April ins Alte Rathaus einluden. Das Bewirtungsteam hatte alles getan, um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen und den Frühling hereinzuholen. Auf der anderen Seite machte sich das literarische Quartett auf die Suche nach Geschichten, die das gewisse Etwas haben. Hanni Kock, Vera Jung sowie Dagmar und Manfred Zühlsdorff griffen mit sicherer Hand auf Erzähler zurück, bei denen der Schmunzelfaktor nicht zu kurz kommt. Humor ist bei ihnen eine nette Art der Weitergabe von Erkenntnissen. Leicht und beschwingt waren auch die Musikstücke, die das literarische Programm umrahmten. Annette Dörner setzte mit ihrer Harfe besondere Akzente. Wie in Mörikes Frühlingsgedicht verzauberten uns die zarten Harfenklänge. Der lang anhaltende Applaus zeigte deutlich, dass die Aktiven den Geschmack des Publikums getroffen hatten.
Wir freuen uns schon auf die Herbstmatinee, die dann wieder im Familienzentrum stattfindet. Dann geht es auch um Bücher, die fliegenden Teppiche ins Land der Phantasie.  A. S.

Besichtigung des Mercedes-Werkes am 23.03 in Sindelfingen

Moderne Technik auf höchstem Niveau

Das Wetter war grau und nass, aber wir alle waren bester Dinge in Erwartung auf die Führung durch das Mercedes Werk in Sindelfingen.

Erste Station war das Presswerk bzw. die Pressenstrasse.
Hier verformen  17 Großpressen Bleche für die Einzelteile eines Pkw. Der Druck auf diese Alubleche beträgt 30 Tonnen, dementsprechend laut ist es in der Halle, die nur mit Gehörschutz betreten werden sollte.

In der Roboterstrasse werden die verschiedensten Teile wie von Geisterhand montiert. Es sind ca. 500 Roboter im Einsatz. Weiter ging es zur Endmontage der S-Klasse, die nur hier in Sindelfingen gefertigt wird. Alle vom Band laufenden Wagen sind genau nach Kundenwünschen ausgestattet und schon verkauft.

      Zum Schluss kommt es dann zur “ Hochzeit “, hier  wird die Karosserie mit dem Antriebstrang (= Vorder-, Hinterachse und Motor) zusammengefügt; hierfür reichen 36 Schrauben aus !
367000 Fahrzeuge der S-Klasse verlassen pro Jahr das Werk.

      Das Werksgelände ist ca. 1,5 x 2,0 km groß. Hier ist für fast alles Gesorgt, wie z.B. Einkaufsläden, Kindergarten, Werksarzt, Gastronomie und ein Weiterbildungszentrum.

Nach gut 2 Stunden ging es wieder, mit vielen gesammelten Eindrücken, zurück nach Gerlingen.

Vielen Dank Eberhard Köble für diese gelungene Exkursion.

„AKTIVE FRAUEN“ des BT besuchten am 2. 3.  den Fernsehturm

  der Endlich! Wieder, Offen ist.

Pünktlich 10:10Uhr fuhren wir mit der U6  Richtung Fernsehturm los.
Waren wir doch alle gespannt das Wahrzeichen Nummer Eins den Fernsehturm
Stuttgart zu besuchen, nach der Wiedereröffnung die tolle Aussicht zu genießen.


In 147 m Höhe, trotz grauem Himmel und sehr stürmischem Wind, gegen den wir
uns mit aller Kraft in den Boden stemmten  hatten wir eine gute Sicht auf die Stadt
mit Blick auf das neue Schloss, Bibliothek, Gerber, Milaneo , Grüner Heiner und
Umgebung, selbst die schwäbische Alb war zu erkennen.

Ziemlich durchgepustet ließen wir uns anschließend das Angebot der leckeren Kuchen und, oder herzhaften Speisen bei netter Plauderei im Panorama-Cafe schmecken.
Zufrieden nach der Besichtigung des Fernsehturms, anschließend auf dem Heimweg hat uns dann der Regen doch noch gezwungen den Regenschirm aufzuspannen.

silviahenke

Aktive Frauen in der Staatsgalerie

Die „aktiven Frauen“ des Bürger-Treff  Gerlingen besuchten am 10. Februar 2016 ,organisiert von Vera Jung, die Ausstellung „Poesie der Farbe“ in der Staatsgalerie Stuttgart.

Dort  waren die Exponate der klassischen Moderne aus dem Bestand der Staatsgalerie, gegliedert nach den Kategorien Melancholie (Blau), Heiterkeit (Gelb) und Brutalität und Aggression (Rot), zu sehen.

Die beeindruckende Werkevielfalt brachte uns Rebecca, die engagierte Führerin, näher. Bei einem informativen Rundgang erklärte sie uns die wichtigsten Exponate der Künstlergruppe „Die Blauen Reiter“ in München, Franz Mark, Wassily Kandinsky und deren Freunde.  Die unter dem Einfluss des Krieges mit seiner Aggression gemalten Bilder der Künstlergruppe „ die Blauen Vier“, Max Beckmann, Otto Dix, George Grosz und Paul Klee, zeigt die Zerrissenheit jener Jahre.

Die Teilnehmer lauschten mit Interesse den Ausführungen über die Vielfalt der Style und der Farben.

Anschließend klang der Vormittag in einem Restaurant bei gemeinsamen Gesprächen und bei einem Drink noch gemütlich aus.

Danke an Vera Jung, die diesen Museumsbesuch für uns organisiert hatte.

PH.

Faschingsrückblick

Es ist schon Tradition, dass der Bürger-Treff am Faschingsdienstag  zum Faschingstreff unter dem Motto “Mut zum Hut“ einlädt. So auch dieses Jahr.

Fast alle die kamen hatten unser Motto verstanden und erschienen mit Hut, egal ob groß oder klein. Unser Raum, der von Karin und Shripad Naik bunt geschmückt war, war sehr gut besucht und alle fühlten sich wohl in der Bürger-Treff Familie.

Nach Kaffee und Kuchen sowie Fasnetsküchle wurde viel gelacht, gesungen und natürlich geschwätzt.

Gegen Abend dann gab es auch die heiß ersehnten Fischbrötchen und Lachsschnittchen - immer ein “Muss” bei dieser Veranstaltung.

Hg.

Am 10. 01. 2016 verwandelte sich der Bürger-Treff in eine Galerie.
H
err Heberling freute sich, den kunstinteressierten Gästen eine besondere Bilderausstellung präsentieren zu können.
Im Erdgeschoss des Alten Rathauses war eine Auswahl der Werke von Othmar Grasmuck zu sehen, die einen Einblick gibt in sein künstlerisches Schaffen. Ein Schwerpunkt liegt auf den Landschaftsbildern, genauer auf den Landschaften in den Farben der Toskana.
Fünf Bilder aus diesem Themenkreis hatte der Künstler zunächst verhüllt, um sie an diesem Vormittag einem interessierten Publikum nahezubringen. Othmar Grasmuck hat den Zauber der toskanischen Landschaft in seinen Bildern eingefangen und sie in künstlerischer Freiheit auch mit Gerlinger Motiven kombiniert. Dadurch entstanden besonders farbenprächtige Bilder, die den Betrachter in ihren Bann ziehen.
Musikalisch umrahmt wurde die Präsentation von
Elisabeth Haen. Die Zuhörer fühlten sich durch ihre Melodien beschwingt und träumten ein wenig von sonnigen Tagen in Florenz. Nach dieser informativen Einführung war noch Gelegenheit, sich einzelne Bilder genauer anzusehen.
Für Kaufinteressierte liegt eine Reservierungsliste bereit. Bis 30. März kann man sich während der Öffnungszeiten des Bürger-Treff von den Bildern verzaubern lassen.

Schauen Sie vorbei - es lohnt sich! Und sie kommen vielleicht auch zu der Erkenntnis, wie Brecht sie formuliert: Kunst ist ein Luxus, den der Mensch braucht.

A. Seifert

Aktionen im Jahr 2015

Strickrunde Weihnachtsfeier am 10. Dezember

 

In fröhlicher Runde bei Kaffee und Gutsle traf sich die Strickrunde des BT zur Weihnachtsfeier. Das gemütliche Beisammensein wurde von einer musikalischen Überraschung durch die Geschwister Julian und Manuel Hasel mit Weihnachtsliedern und Gitarrenbegleitung gekrönt.

 

 

Nachtwächter Rundgang in Weil der Stadt am Mittwoch, 9. Dezember

 

Bürger-Treff trifft Nachtwächter!

 

Am vergangenen Mittwoch standen am frühen Nachmittag 35 Wissensbegierige vom Bürgertreff an der Bushaltestelle; ein heimatkundlicher Ausflug, organisiert vom Ehepaar Schelling, war geplant. Der Busfahrer staunte über seinen plötzlich ausgefüllten Bus und den  auftretende „Geräuschpegel“! Zielort: Weil der Stadt, Ziel des Ausflugs: Verabredung mit dem dortigen Nachtwächter aus dem Mittelalter.

Erwartungsvoll saßen wir im Café Rieder bei gemütlichem Kaffeegenuss, als uns der Nachtwächter namens Manfred Nittel abholte. Auf dem Rathausplatz stellte er sich berufsmäßig mit seinem Gesang vor: „Liebe Leut’ lasst Euch sagen, die Uhr hat 10 geschlagen…“ Der nebenan auf der hohen Säule thronende „Kaiser Karl V.“ schaute argwöhnisch hinunter. Wir wurden auf das risikoreiche und gefährliche „Nacht-Amt“ und die damit verbundene hohe Verantwortung der Wachsamkeit hingewiesen; bedenkt man, dass es für die Nachtwächter nur Laternen gab.

Wir waren uns sicher Weil der Stadt zu kennen, aber sehr schnell wurden wir eines besseren belehrt. Dieses Weil der Stadt, das uns der Nachtwächter Nittel zeigte und beschrieb, war uns größtenteils unbekannt. Einige sehr alte Fachwerkhäuser - heute ist das Fachwerk unter Putz verschwunden - verbergen  jahrhunderte alte Geschichten. Wir erfuhren von der Vorgehensweise des öffentlichen Prangerns neben der heutigen Post, wir hörten von  44 Hexenverbrennungen, dabei auch die Anklage der  Mutter von Johannes Kepler, die durch die Bemühungen ihres bekannten Sohnes 1621 freigesprochen wurde.

Die Stadt hatte seinerzeit 1100 Einwohner. 1648 wurde Weil der Stadt zu 75 % von den Franzosen zerstört.

Wir gingen durch viele Gassen, deren Namen auf eine Zunft zurückzuführen ist. Recht lebendig, kurzweilig mit Witz und vielen Pointen gab uns der Guide so manches gruselige Geheimnis bekannt.

Auf  unserem nächtlichen Gassen-Rundgang standen wir u.a. vor dem ältesten Patrizierhaus, heute leider auch verputzt, sahen einige der damaligen 28 Quellen-Brunnen.  Die imposante Hallenkirche Peter und Paul (1519 fertig gestellt) an deren die Maße Elle und Rute angebracht sind, des uralten Lindenbaums auf dem Vorhofplatz; wir kamen vorbei am Roten Turm mit Verlies und Aufbewahrung der Folterwerkzeuge, wir sahen das Augustiner-Kloster, den Viehmarktplatz für Großvieh, gleich danach das Badehaus und das Gerber- und Färberviertel sowie Storchenturm und das Spital.

 

Wir genossen die 2-stündige Führung sehr und lauschten aufmerksam den geschichtsträchtigen, teilweise schaurigen Anekdoten des Nachtwächters.

 

Mit viel neuem geschichtlichen und heimatkundlichen Wissen und Eindrücken erreichten wir gegen 20.30 Uhr Gerlingen wieder. Einen herzlichen Dank an den Nachtwächter Nittel und an die Organisatoren Ehepaar Schelling.

istm

Lebendiger Adventskalender im Bürger-Treff am 4. Dezember

Lebendiger Adventskalender im Bürger-Treff

 

Mit Gedichten und Geschichten öffnete sich am Tag der

Heiligen Barbara im Bürger-Treff das vierte Türchen des
Lebendigen Adventskalenders. Frau Schelling erinnerte
an den Brauch, an diesem Tag Zweige abzuschneiden und
sich damit ein Zeichen der Hoffnung ins Haus zu holen.
Das zweite Adventswochenende stand vor der Tür und so
drehten sich die Erzählungen um Weihnachtsmärkte,
Sterne und natürlich den Nikolaus. Herr Stagel stimmte
mit seinem Akkordeon bekannte weihnachtliche Melodien
an, die zum Mitsingen einluden. Auch nach dem
offiziellen Ende saß man noch ein Weilchen beisammen
bei Glühwein, Punsch und Plätzchen. Denn hier im
Bürgertreff stand die Wiege des Lebendigen
Adventskalenders. Frau Beck, eine Mitbegründerin,
dachte gern an die Anfangszeit zurück. Und nicht nur
für sie ist es etwas besonderes, sich an dem Ort zu
treffen, wo sich die Initialzündung einer lieb
gewordenen Tradition ereignet hat. Nach wie vor geht
es darum, sich bewusst auf das Christfest einzustimmen
und sich dafür eine kleine Ruhepause im hektischen
Alltag zu schaffen. Dieser Gedanke wurde am vierten
Dezember wieder liebevoll und einfallsreich umgesetzt.

Danke an die Aktiven im Bürger-Treff, die allen
Besuchern gezeigt haben: Advent kann wie ein
Schlüsselloch sein, durch das ein heller Schein in
unsere Welt fällt.

A. Seifert

 

 

Gymnastik auf dem Stuhl Adventsfeier am 24. November

 

Mit einer gemütlichen, fröhlichen Adventsfeier  im BT

bei Kaffee, Sekt und leckerer Weihnachtsbäckerei, 

 haben die Teilnehmer der Gymnastik auf dem Stuhl

ihre Arbeit und Fleiß bei den Übungen des Jahres beschlossen.

„Überraschungsbonbon“ waren die Geschwister Julian und Manuel Hasel die traditionelle Weihnachtslieder mit Gitarrenbegleitung vortrugen.

 

 

Pfalzausfahrt am 23. September

Ein Urlaubstag für Genießer in der Pfalz

Am  Mittwoch, 23.09., fuhren wir im vollbesetzten Bus in die Region “Deutsche Weinstraße”, eines der größten geschlossenen Weinbaugebiete Deutschlands. Unser erstes Ziel war Freinsheim mit einer Stadtführung. Die Stadt ist seit 5000 Jahren besiedelt, erst von den Kelten, später von den Römern. Sie bauten Feigen, Mandeln, Kastanien und Reben an, die bis heute auf Grund des milden Klimas hier gedeihen.

 

In zwei Gruppen ging es durch das im Jahr 1514 fertiggestellte Eisentor in die historische Altstadt durch enge Gassen, meist entlang der 7 bis 8 Meter hohen Stadtmauer mit ihren Toren und Wehrtürmen aus dem 16.Jahrhundert. König Ludwig XIV. beauftragte den französischen General Mélac 1689 die Kurpfälzischen Städte wie auch Freinsheim zu verwüsten.

Anfang des 18.Jahrhunderts wurde die Stadt im Stil des Barock wieder aufgebaut. Beispiele dafür sind alte Gasthäuser und das historische Rathaus, die noch im Originalzustand erhalten sind.
Auf Grund der beschränkten Grundstücksflächen innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer, die unzählige liebenswürdige Bauwerke umschließt, sind inzwischen die Wehrgänge überbaut, die Türme teilweise bewohnt und die Stadtmauer zur vierten Hauswand integriert.

In Bad Dürkheim, der drittgrößten deutschen Weinbaugemeinde, saßen wir gemütlich zum Mittagessen im “Dürkheimer Fass”. Hier konnte man typisch pfälzische Gerichte wie Saumagen, Leberknödel, Sauerkraut, Kartoffelbrei und Pfälzer Weine genießen.

Am Nachmittag brachte uns der Bus nach Mußbach zu der Weinbaugenossenschaft Weinbiet. Hier lieferten Winzer ihre Trauben an und wir verkosteten, wie viele andere Besucher auch, den frisch gepressten Traubenmost.

Zum Abschluss unseres Tagesausflugs lohnte sich der Abstecher in den Wein- und Luftkurort St. Martin mit seinem malerischen Ortsbild und mit vielen schönen Wohnhäusern sowie den Torbögen.

Es war ein Tag voller beindruckender Erlebnisse in einer wunderschönen Landschaft, gut vorbereitet und organisiert von unserem Vorstand Herrn Günter Heberling, wofür wir ihm nochmals ganz herzlich danken.   IS

 Tageswanderung am 6. August
Hochwang - Burgruine Hohen Neuffen - Neuffen

Stadtbummel in Tübingen

In unserem monatlichen Arbeitskreis "Ideenschmiede" wurde vor einiger Zeit ein Ausflug nach Tübingen geplant. Jeder der daran teilnimmt kann Vorschläge unterbreiten. Sinnvoll ist es, dass das Ausflugsziel mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigt werden kann. Der jetzige Ausflug wurde durch Herrn Engwer geplant. 20 Teilnehmer hatten sich angemeldet und so ging es bei strahlendem Sonnenschein am Mittwoch, dem 17.06.2015 nach Tübingen.

Gegen 11:30 Uhr in Tübingen angekommenen, wurden wir bereits am Bahnhof durch eine Stadtführerin in Empfang genommen. Im Jahr 1477 entstand innerhalb weniger Jahre ein planmäßig angelegter Universitätsbezirk. Diese Gesamtanlage wurde auch im Krieg nicht zerstört und wird bis heute von der Universität genutzt. Tübingen ist eine schwäbische Universitätsstadt mit ca. 85000 Einwohner und ca. 30000 Studenten. Somit ist es eine junge dynamische Stadt mit einem mittelalterlichen Stadtkern, der fast vollständig renoviert ist. Es gibt viele Sehenswürdigkeiten, wie u. a. die Stiftskirche, historisches Rathaus, der Hölderlinturm, das Nonnenhaus u. vieles Mehr. Aufgrund der Historie, hat sich Tübingen 2014 um die Aufnahme in die Welterbeliste (UNESCO-Welterbe) beworben.

Ganz bekannt und besonders beliebt sind die Stocherkahnfahrten. Durch die Gegebenheiten, dass der Neckar direkt an der Stadtmauer entlang fließt, bietet sich das natürlich besonders an. Hier finden jährlich traditionell Meisterschaften im Stocherkahn fahren statt. 

Mit vielen Eindrücken und Pflastermüde, kehrten wir zum Mittagessen in die Tübinger Brauhausgaststätte "Neckarmüller" ein. Danach standen noch 3 Stunden zur freien Verfügung, so dass "Jeder" noch auf eigene Entdeckungsreise gehen konnte. Es war ein gelungener Ausflug, den der "Eine" und der "Andere" sicherlich noch einmal ganz privat unternehmen wird.

Karin Naik

 

Foto: R. Schwarz

Besuch im Kaffeemühlenmuseum in Wiernsheim

Was es nicht alles gibt ! Ein Kaffeemühlenmuseum - ja , das gibt es wirklich und zwar in Wiernsheim. Im  alten aufs feinste umgebauten Pfarrhaus ist die Sammlung mit über 1.200 (in Worten: zwölfhundert) Exponaten übersichtlich in Vitrinen untergebracht.

Kaffeemühlen ab dem Jahr 1700 finden sich in allen Variationen in bestem Zustand, hervorragend präsentiert. Wussten Sie wie viele unterschiedliche Merkmale es bei Kaffeemühlen gibt? Um nur einige zu nennen : Schloß-, Sitz-, Tisch-, Wand-, Flach-, Kegel-Walzmühlen und noch viele mehr.

Im Museum ist ein geschmackvolles Cafe integriert, in dem natürlich auch Kaffee genossen werden kann. Wer sich noch mehr für die Geschichte des Kaffees interessiert, kann sich im Museums-Shop die entsprechende Literatur und weitere Kuriositäten besorgen.

Im Garten ist eine gepflegte Aussenbewirtschaftung eingerichtet und ein Kräutergarten angelegt.

Es war ein wunderschöner Tag, schon die Fahrt mit dem Bus durch die Frühlingslandschaft war interessant und die Gegend für manchen Teilnehmer neu.

Vielen Dank Rosemarie Siegele und Walter Vollmar für die super Organisation.

G.Schnabel

Nachlese zur Frühlingsmatinee von Bürgertreff und Treffpunkt Gehenbühl

Die diesjährige Frühlingsmatinee stand unter dem Motto „Uns locken die sonnigen Tage“. Dass wir am 29. März wenigstens die Sonne im Herzen hatten, dazu trug die zauberhafte Dekoration im Bürgertreff bei. Und auch die Texte waren so ausgewählt, dass es einem warm ums Herz wurde. Der Autorenreigen reichte von Mark Twain über Herbert Reinecker bis zu Willy Breinholst. Die heitere Beschreibung eines 80. Geburtstages rundete das abwechslungsreiche literarische Programm ab. Vera Jung, Hanni Kock sowie Dagmar und Manfred Zühlsdorff hatten es liebevoll zusammengestellt und dabei die passende musikalische Ergänzung nicht vergessen. Catherine Leiblein unterhielt die Gäste mit bekannten Melodien und begleitete sich dabei am Klavier. Sie setzte mit ihren gefühlvollen und frechen Liedern einen besonderen Akzent. Der Beifall des Publikums zeigte, dass es diesen Vormittag im Bürgertreff genossen hat. Die nächste Matinee findet dann wieder im Familienzentrum statt. Die wechselnden Veranstaltungsorte sind ein Zeichen für das gute Miteinander, das man hier in Gerlingen pflegt.

Alle Ehrenamtlichen, die in der Stadtmitte und im Gehenbühl tätig sind, freuen sich auf ein Wiedersehen – spätestens im Herbst.                        A. Seifert

Spende an      Olgäle- Stiftung für das kranke Kind e.V.

Wie auch in den vergangenen Jahren ging der Erlös unseres Flohmarktverkaufs an die Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V. in Stuttgart

Die Organisatorinnen überreichten einen Scheck über die stolze Summe von 420,00 €.

1. Vernissage in unseren Räumen

Der 15.März 2015, ein schöner Vorfrühlingstag, war genau der passende äußere Rahmen für die Vernissage mit dem Gerlinger Hobbymaler Hans Wörner in unseren Räumen.

Unsere “gute Stube” war bis auf den letzten Platz mit 60 Besuchern ausgebucht. Das große Interesse war natürlich sehr erfreulich.

Hans Wörner hatte 21 Aquarelle ausgestellt, alle mit anschaulichen Motiven aus und um Gerlingen, sowie verschiedene Stillleben und er informierte uns wie er zu der Malerei kam, sowie über die besondere Technik der Aquarellmalerei.

Musikalisch wurde die Ausstellung umrahmt von Frau Elisabeth Haen am Klavier, Musikpädagogin aus Gerlingen.

Die Gemälde konnte man auch kaufen, wovon die Besucher Gebrauch machten.

Es war ein sehr interessanter und vergnüglicher Vormittag  und ein Erfolg für alle.

Die Gemälde können übrigens noch bis Ende April zu den üblichen Öffnungszeiten des Bürger-Treffs besichtigt werden.

Vielleicht können wir eine ähnliche Veranstaltung im nächsten Jahr wiederholen. Der Erfolg spricht dafür.                        Hg.

Blick hinter die Kulissen des Staatstheaters

Am 25. Februar 2015 hatten 20 Personen des Bürger-Treffs Gelegenheit einen
Blick hinter die Kulissen des Staatstheaters in Stuttgart zu werfen Wir danken
Walter Vollmar der es ermöglicht hat, dass sich Türen öffneten, die für das
Publikum normalerweise verschlossen bleiben.
Zuerst  machte  uns unser Gästeführer mit der Geschichte des Hauses vertraut. 
Dieses wurde von Max Littmann 1909 bis 1912 als Doppeltheater für Oper und
Schauspiel im Schlossgarten erbaut. Nach mehreren Umbauten hat das
Opernhaus heute etwa 1000 Sitzplätze. Beim  Rundgang vom Foyer, das noch
weitgehend im Originalzustand ist, erfuhren wir von der Königsloge aus die
wesentlichen Merkmale des Zuschauerraumes, ehe es auf die Bühne ging. 
Dort setzten wir unseren Fuß auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Auf der Bühne
waren die Vorbereitungen für die Abendveranstaltung in vollem Gange.
Die Kulissen und der Boden müssen teilweise täglich entfernt und wieder
aufgebaut werden, um die Ballettprobe am Vormittag zu ermöglichen.
    Danach ging es durch ein Labyrinth von Gängen und Treppen durch Requisiten,
säuberlich nach Aufführungen sortiert, durch einige Werkstätten. Der Malsaal ist
der Größte in Europa, direkt am Standort einer Spielstätte. Wir sahen die
Herrenschneiderei, eine von fünf Schneiderein des Hauses, den  Arbeitsbereich
der Modistinnen und erfuhren, dass u. a. eine eigene Schreinerei, eine 
Schlosserei, und eine Bildhauerei für die Erstellung der Requisiten arbeiten.
Die Garderobe der Schauspieler wird weitgehend im Hause gemacht.
Der anschließende Besuch in einem kleinen Teil des Fundus zeigte eine
unvorstellbare Vielfalt an Schuhen, Handschuhen und Kostümen, aus denen sich 
die Schauspieler die geeigneten Stücke aussuchen können.
Der gelungene Nachmittag am früheren Wirkungsort von Walter Vollmar wurde in
der Kantine der  Staatstheater noch beendet, während im Hause schon die
Klingelzeichen die Gäste für die abendliche Opernaufführung  in die Vorstellung 
riefen. Herzlichen Dank im Namen aller Teilnehmer.    Peter Härle 
Foto: H. Schelling

Buntes Faschingstreiben im Bürger-Treff "Mut zum Hut"

Ein Besuch beim Südwest - Rundfunk in Stuttgart.

"SWR da sind wir daheim"
und unseren Sender wollten
wir näher kennenlernen.

Ein Besuch beim Südwest - Rundfunk in Stuttgart.

 

Am Mittwoch, 14.1.2015 starteten wir zu dieser Exkursion. Nach Kaffee und Laugenbrezeln ging unser Rundgang durch das Funkhaus los - 3 Stunden ohne Sitzgelegenheit - war schon anstrengend!

Durch die Digitalisierung der Technik haben wir heute Zugriff auf immer mehr Programmangebote in Radio, Fernsehen und Internet. Dies zeigte sich auch in den einzelnen Studios, wie z.B. Musikstudio des SWR 4. Ein relativ kleiner Raum mit viel Elektronik. Die Musik kommt nicht mehr wie früher aus dem Schallarchiv, sondern alles digital über Computer. Das einstige Schallarchiv ist zwar noch vorhanden, aber sehr, sehr abgemagert.

 

Der SWR ist die zweitgrößte ARD-Anstalt und versorgt mit den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ein Sendegebiet in dem knapp 15 Millionen Menschen leben. Die Funkhäuser stehen in Stuttgart, Baden-Baden und Mainz. In Stuttgart sind 1.304 Beschäftigte für uns tätig.

 

Das Nachrichtenstudio überraschte uns in seiner Einfachheit, ein grosser Raum, alles in Grün, 3 orangefarbige Rednerpulte und jede Menge Scheinwerfer an der Decke. Dies alles sehen wir zu Hause an unserem Fernseher, ganz anders: alle Bilder und Informationen werden digital zugespielt. Die Moderatoren stehen einsam im Studio. Jana Kübel, eine der Aktuell-Nachrichten Moderatorin stand uns nach ihrer Sendung Rede und Antwort auf unsere Fragen. Es war hoch interessant!

 

Weiter ging es durch die eigenen Werkstätten, immer treppauf, treppab bis zum Landesschaustudio. Hier waren es noch 10 Minuten bis zur nächsten Sendung mit Jürgen Hörig. Wir wurden von ihm herzlich begrüßt, auch er stellte sich unseren Fragen und alle durften mit ihm ein Erinnerungsfoto schießen.

 

Nach 3 Stunden waren wir einigermaßen geschafft, aber voll mit vielen Eindrücken. Unser Dank gilt Herrn Gerd Schnabel für seine, wie immer, vorbildliche Organisation.              

Hg.

 

Moderator Jürgen Hörig fühlt sich sichtbar wohl im Kreise der Bürger-Treff‘ler. Bild: H. Kock

Aktionen im Jahr 2014

Nachlese zur Literarischen Matinee am 23. Nov. 2014

 

Die Literarischen Matineen im Bürgertreff sind bei vielen Interessierten zu einem festen Termin im Gerlinger Jahreskalender geworden.

Und doch war die Matinee am 23. November eine Premiere. Man traf sich zum ersten Mal im Foyer des Familienzentrums im Gehenbühl, das für diesen Anlass herbstlich-bunt dekoriert war.

Die Café-Damen hielten Getränke und ein erstklassiges Kuchenbuffet bereit. Mit diesem Angebot hieß der Treffpunkt Gehenbühl die Gäste herzlich willkommen.

Dies tat auch das Literatur-Team auf seine Weise, indem es uns an seiner Freude am Lesen teilnehmen ließ. Frau Jung, Frau Kock und das Ehepaar Zühlsdorff präsentierten nachdenkliche und heitere Erzählungen von Autoren wie Siegfried Lenz, Willy Breinholst, Ephraim Kishon und Magdalena Hettich.

Diese abwechslungsreiche, sorgsam ausgewählte Textsammlung wurde harmonisch ergänzt und bereichert durch die Solistin Sonja Dörner. Ihr Instrument ist die Querflöte, und sie bescherte uns an diesem Vormittag ein besonderes Klangerlebnis.

Das Publikum belohnte alle Mitwirkenden mit lang anhaltendem Applaus. Man freute sich, dass in der langen Reihe der Matineen eine weitere Perle dazu gekommen ist.

Danke an alle vor und hinter den Kulissen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben!

Die Bekanntschaft mit einem guten Buch kann vielleicht nicht das ganze Leben ändern. Aber die Bekanntschaft mit vielen guten Erzählungen und Musikstücken kann der Auftakt sein, das Café im Familienzentrum – in dem sich auch ein großzügig bestücktes Bücherregal befindet – gelegentlich zu besuchen.

A. Seifert

Besuch im "Adler-Treff" in Ditzingen am 21. November 2014

Der Bürger-Treff im Stadtmuseum Gerlingen am 13.11.2014

Der Bürger-Treff in Marbach am 9.10.2014

Marbach am Neckar - richtig da war doch was! Friedrich von Schiller, der wohl größte Dichterfürst aus dem Ländle, hat in seiner Geburtsstadt bedeutende Spuren hinterlassen.
Ja - und der Bürger-Treff  war da.
Und was gab es zu sehen? Zunächst erwartete uns vor dem Bahnhofsgebäude ein übermannhoher Quadrant (Messgerät für Himmelskörper) von Tobias Mayer, ebenfalls einem, wenn auch nicht so bekannten, Sohn Marbachs (1723 -1762).

    Auf dem "Kulturhügel" thront hoch über dem Neckar das Schiller-Nationalmuseum mit einer Dauerausstellung mit "ALLEM" rund um Schiller auf 450 m2 mit über 700 Exponaten.
In unmittelbarer Nähe befindet sich das Literaturmuseum der Moderne. Au weia - eine auf 600 m2 erschlagende Präsentation aller Erscheinungsformen der Literatur.
Einfach umwerfend!
Im deutschen Literatur Archiv, dem dritten Komplex auf dem Kulturhügel, mit 4 Gebäuden sind viele Abteilungen wie z. B. Bibliothek, Bilder und Objekte Handschriften, Mediendokumentationen u. v. m. untergebracht.
Auf jeden Fall, der Bürger-Treff war da.

Natürlich macht Kultur auch Hunger und was bot sich besser an, als das traditionsreiche, hervorragende Restaurant "Glocke".

Die Besichtigung von Schillers Geburtshaus (von außen) durfte natürlich auch nicht fehlen. Überhaupt ist Marbach mit seinen kleinen und romantischen Straßenzügen ein Kleinod unter den württembergischen Städtchen.

Lieber Walter (Vollmar) und liebe Rosemarie (Siegele) es war alles gut organisiert und bei schönstem Herbstwetter ein herrlicher Tag. - Danke-
Schnabel

Erzähl doch mal..

 

am 23.10.2014 war es soweit. 

 

Wie war das Vereinsleben in Gerlingen in den 50er und 60er Jahren?
Erinnern Sie sich noch daran?

        

Wir hatten Gerlinger „ Zeitzeugen“ aus den 50er und 60er Jahren dazu in den Bürgertreff eingeladen, um bei einem Glas Sekt gemeinsam Erinnerungen auszukramen und in alten Zeiten zu schwelgen.

Schnell war ein munterer Dialog im Gange, der mit vielen sachlichen Beiträgen,  ausgekramten Erinnerungen die anwesenden Gäste zum nachdenken und schmunzeln brachten.

 

 Eine gemeinsame Veranstaltung des

Bürger-Treff Gerlingen e.V. und der Stadt Gerlingen (AfLFS)

Besuch  am 03. 09. 2014       "Das Privatmuseum Lollipop"

     Keiner von uns wusste so genau, was sich hinter dem Namen verbirgt. Umso größer war dann die Überraschung, welche sich dahinter verbarg. Ein liebevolles Kleinod, eine wahre Fundgrube, welche von Jörg Schnitzer, Korntal-Münchingen, in über 40 Jahren zusammengesammelt wurde. Sowohl die Nostalgieliebhaber, als auch die Technikfans, sie alle konnten sich daran ergötzen. Herr Schnitzer selbst führte uns mit interessanten und auch humorigen Begebenheiten durch sein Museum. Es gab wirklich für jeden etwas zu entdecken. Die Nachkriegserinnerungen standen einem wahrhaftig, bildlich, wieder gegenüber. In einem nostalgisch nachempfundenen Kinosaal, gab es noch Lichtbilder zu sehen. Es endete dann alles noch in einer urigen Bar mit Umtrunk. Nachdem wir uns für die gelungenen Erläuterungen bedankt hatten, zogen wir vergnügt von dannen. Dem Organisator ein herzliches Dankeschön.

W.V.

Treffen der aktiven Frauen zum "Frühstück unter dem Schirm"

In gemütlicher Runde trafen sich die  Frauen zum  Frühstück und Plauschen bei herrlichem Sonnenschein  vor dem Bürger-Treff, leider verging die Zeit viel zu schnell.

Tagesausflug der "Gymnastikgruppe auf dem Stuhl"

Wer rastet der rostet ....

doch das kann man von den Damen aus der "Gymnastikgruppe auf dem Stuhl" keineswegs behaupten. Die 7 Damen sind zwischen 80 und 94 Jahre!

Vor ein paar Tagen haben wir beschlossen, einen gemeinsamen Ausflug zu unternehmen, um mal dem Alltagstrott zu entkommen.


Dieser sollte uns nach Ludwigsburg-Pflugfelden zum Landgut Würth führen. Hier werden im Hofcafe übers ganze Jahr saisonale Gerichte angeboten. Schon am Vortag waren alle aufgeregt und voller Erwartungen. Da die Damen alle am Rollator gehen, war es notwendig Fahrgemeinschaften zu bilden, damit auch die Gehhilfen mitgenommen werden konnten. Der Zugang ins Hofcafe ist ebenerdig, so dass alle ohne Probleme ihre Plätze einnehmen konnten. Gutgelaunt und voller Neugier auf die Angebote der Speisenkarte, konnte das Mittagessen beginnen. Natürlich durfte auch der "Nachtisch" nicht fehlen, die selbstgebackenen Kuchen des Hofcafe´s.

     ALLE waren rundum mit dem Mittag zufrieden. Auch konnten private Gespräche vertieft werden, zu denen es dienstags nachmittags im Bürger-Treff, zeitlich nicht immer reicht. Wenn alle gesund und munter bleiben, werden wir sicherlich im nächsten Jahr, diesen Ausflug zur Spargelzeit wiederholen.

                                                                                         Karin Naik

Tageswanderung 7. August 2014  Killesberg Stuttgart

Um die Schönheit in unserer nächsten Umgebung kennen zulernen, wanderten wir im Bereich des "Grünen U" der Stadt Stuttgart rund um und auf dem Killesberg.

Tageswanderung 3. Juli 2014   Biosphärengebiet Schw. Alb

Unsere Tageswanderung war im "Biosphärengebiet Schwäbische Alb". Der Weg führte durch eine sogenannte Kernzone* vom Talboden der Lauterquellen bei Schlattstall hinauf zur Hochfläche der Schwäbischen Alb. Wir durchstiegen den Albtrauf mit 300 m Höhe über fast 3 km Länge durch den Hang- und Schluchtwald "Donntal- Lange Steige". Der alpine Charakter im mittleren Teil des Weges, war für uns geübte Wanderer ein Genuss. Nach verdienter Ruhepause in Böhringen gelangten wir vorbei am Römerstein zur Schlatterhöhe/Schopfloch. Die Tour mit 14 km Gesamtlänge verlief zu 3/4 im Wald, so dass der sehr heiße Julitag mit ca. 30°C Temperatur wir erst an der Bushaltestelle zur Rückfahrt nach Gerlingen verspürten.
* In Kernzonen der Biosphärengebiete entstehen - wie auch im Bannwald - die Urwälder von morgen.
Die Fotos der Blumenwiesen wurden teilweise Anfang Juni während der Vorwanderung

aufgenommen.